Café Botanico

Farm-to-table Café-Restaurant mit eigenem Permakulturgarten in Berlin-Neukölln 


Küche

"Ein Rausch für die Zunge"
taz

"Sustainable, seasonal and local food doesn’t get much better than this." 
Cee Cee

Speisekarte

Created with Sketch.

Vorspeisen

Marinierte Oliven (vegan) 4.50 €  


Botanico Wildkräutersalat (vegan) 8.50 € ❀

Garten-Omelette mit Blattgemüse & Wilderbsen-Creme (v) 9 € ❀


Salumeria di Norcia 14 € ❀


Hülsenfrüchtesalat mit geräuchertem Gemüse & Pecorino (v/vegan) 8.50 € ❀


Hauptgerichte

Strozzapreti alle Erbe mit frischen Kräutern aus dem Garten 
und Parmesan (v/vegan) 13 € ❀

Paccheri mit Kichererbsen-Creme (v/vegan) 12 €
mit knusprig gerösteter Guanciale 13.50 €

Cannelloni al forno gefüllt mit Giersch und Frischkäse (v) 12.50 €

Botanico Burger mit gezupftem Lammfleisch, Fenchel-Mayonnaise
und Wildkräutersalat 17 € ❀

Risotto mit Wildkräuter-Pesto und Ziegenfrischkäse (v) 14€ ❀

Kinder-Pasta mit Tomatensauce und Parmesan (v) 6 €


Dessert

Tiramisu 4 €

Kuchen 4 €



❀ mit Produkten aus unserem eigenen Garten
(v) vegetarisch (mit Parmigiano oder Pecorino Käse)

Produkte

Created with Sketch.

Regionale und saisonale Produkte sind uns sehr wichtig. Unsere berühmten Wildkräuter kommen frisch aus eigenem Bio-Anbau, 0km vom Garten zur Küche, und finden in vielen Gerichten und unseren hausgemachten Limonaden und Tees Verwendung. Am bekanntesten sind sie wohl als Berlin's frischester, gesündester und außergewöhnlichster Wildkräutersalat.

Was wir nicht selbst herstellen, das suchen wir mit Augenmerk auf Qualität und Nachhaltigkeit aus. Unser Lamm beziehen wir von Berliner Wanderschäferin Viola Timm, die mit ihrer Herde das ganze Jahr im Freiland verbringt. Saisonal haben wir Wild von Jäger Norbert Voss aus dem Naturpark Havelland. Beide gehen sorgsam mit der Natur um, das verbindet uns. 

Von unserer Partner-Kooperative Cicchetti in Umbrien beziehen wir besondere Bio-Hülsenfrüchte, worunter alte Sorten wie die Wilderbse Roveja und Platterbsen. Ebenfalls aus Umbrien kommen die sagenhaften luftgetrockneten Schinken und die Salami von Ciliani in Norcia.
Auch wenn wir reinen Wein einschenken: gefiltert ist er nicht immer, dafür bio und mit Bedacht ausgesucht, wie z.B. der Libera Terra Wein von Mafia befreitem Land.


Der Anspruch, lokal zu agieren oder Bio-Qualität anzubieten verbindet uns mit unseren Lieferern wie Kønigliche Backstube, Oval Espresso, Berliner Berg Brauerei, der veganen PlantAge Genossenschaft und den Prinzessinnengärten.
Die fleissigen Bienchen von Caspar Schöning produzieren Honig in unserem Garten und der unmittelbaren Nachbarschaft. 

Garten

"... durch die Hintertür betritt man Alice's Wunderland."
Boris Lauser

"Wer Urban Gardening einen Schritt weiterdenkt, findet in Permakultur ein System, bei dem die Natur ihren Zauber mit so wenig menschlichen Eingriffen wie möglich walten lässt. Um diese uralte Methode zu erleben geht man am besten ins Café Botanico." 
Visit Berlin

Der Botanico Garten

Die Kostbarkeiten aus dem Garten werden frisch in der Botanico Küche verwertet:
Obst und Gemüse je nach Saison, die aromatischen Wildkräuter sogar beinahe ganzjährig.

Created with Sketch.

Als Permakultur-Gärtner und Botanico Gründer Martin Höfft 2012 die verwilderte Kleingartenanlage in Neukölln betrat, hatte er sprichwörtlich den Nährboden für das Café Botanico gefunden. Auf 1000qm werden jetzt alte Gemüsesorten, Obst und Wildpflanzen in naturnahem Anbau nach dem Vorbild der Permakultur kultiviert.Es ist der einzige bio-zertifizierte Waldgarten dieser Grösse in Innenstadtgebiet von Berlin. 

Die Kostbarkeiten aus dem Garten werden frisch in der Botanico Küche verwertet: Obst und Gemüse je nach Saison, die aromatischen Wildkräuter sogar beinahe ganzjährig.

Der Betrieb kommt ohne Subventionen, Fördermittel und Bankkredite aus und finanziert sich allein durch den Verkauf der Erzeugnisse durch das Café-Restaurant.

Permakultur

Für uns ist Permakultur die nachhaltigste Form der Landwirtschaft und des modernen Lebens auf und mit der Erde.

Created with Sketch.

Die Konzepte und Methoden schließen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen ein und bieten Anleitungen, unseren Lebensraum in all diesen Bereichen nachhaltig zu optimieren. Dabei geht es ausdrücklich nicht um das Maximieren eines kurzfristigen Ertrags, sondern um die kontinuierliche Verbesserung der Lebensbedingungen aller Beteiligten und deren Nachkommen.

 

Ein Permakultur-Garten ist ein Ökosystem, das das ganze Jahr über und möglichst viele Jahre lang "in Betrieb" ist. Kulturpflanzen werden nach der Ernte nicht sofort entfernt oder durch neue ersetzt. Ziel ist ein Lebensraum, welcher sich mit den gegebenen Resourcen und minimalen Eingriffen weitestgehend selbst reguliert und nachhaltig im Gleichgewicht hält. Der Platz zwischen den einzelnen Pflanzungen soll möglichst rund ums Jahr mit Zwischenkulturen, Beikräutern oder Biomasse (einer Mulchdecke aus abgestorbenem Pflanzenmaterial) bedeckt und damit geschützt sein. Der Boden wird nur oberflächlich bearbeitet und möglichst nicht umgegraben. Manche Kulturen bleiben auch nach der Ernte stehen und vermehren sich durch Wurzelausläufer oder Selbstaussaat weiter. Ausgerupftes Unkraut bleibt im Beet, damit die verrottende Biomasse den Boden bereichern kann.

 

Welche Pflanzen man anbaut, hängt von persönlichen Vorlieben ab, aber auch von der eigenen Offenheit, sich von der Natur überraschen zu lassen. Wer sich Zeit nimmt, die eigenen Erfolge und Misserfolge zu beobachten, wird feststellen, dass manche Pflanzenarten am besten wachsen, wenn man sie in Ruhe lässt (z.B. Wilde Rauke), während andere sehr viel Pflege und Aufmerksamkeit benötigen (z.B. Tomaten). Ein Permakultur-Gärtner versucht stets ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den einzelnen Pflanzen und seinen eigenen Fähigkeiten und Vorlieben sowie denen seiner Mitgärtner zu entwickeln. Jeder Permakultur-Garten ist somit eine einzigartige Symbiose zwischen Mensch und Natur. Diese Anbaumethode ist nach einiger Zeit nachhaltiger als alle anderen bekannten Anbausysteme, weil sich das Ökosystem so vervielfältigt und bereichert, anstatt sich zu erschöpfen.


Gedüngt wird mit Kompost und Pflanzenjauchen aus Brennnessel, Beinwell, Kohlblättern, Giersch, Schachtelhalm und anderen Pflanzenresten. Außerdem benutzen wir punktuell Hornspäne für starkzeherende Kulturen, Bentonit zur Sandbodenverbesserung und gegebenfalls Kalk zur PH-Wert-Regulierung.

 

Chemische, selbst im Ökoanbau zugelassene Pflanzenschutzmittel werden nicht verwendet. Durch die Mischkultur treten Schädlinge und Krankheiten nur an einzelnen Pflanzen auf und richten in der Regel keinen größeren Schaden an. Im Naturgarten leben zudem zahlreiche natürliche Feinde von Fraßschädlingen. Durch Besprühen der Blätter mit Pflanzenjauchen können zudem die Pflanzengesundheit und damit die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen gestärkt werden. 

 

Generell vertrauen unsere Gärtner gern auf das harmonische Miteinander und das kontingente Nebeneineindander von natürlichen Prozessen und darauf, dass die meisten Pflanzen nach Hunderttausenden von Jahren besser an den Einfluss von Sonne, Regen, Luft und Erde angepasst sind, als an nicht einmal hundert Jahre industriellen Pflanzenbau.

Gartenführung und Mitmachen 

Bis zum Ende der Corona-Krise sind leider keine Gartenbesuche möglich. Auf unserer Instagram-Seite posten wir aber regelmäßig Fotos von, bzw. über Wildkräuter, Permakultur und gutes Essen. 

Created with Sketch.

Wir bieten Gartenführungen und Kurzworkshops für Gruppen, Studenten oder Schulklassen in englischer und deutscher Sprache an. Preise ab 25€ pro Person inklusive Abend- oder Mittagessen. Anfragen an garten@cafe-botanico.de

 

Wer sich für Einzelworkshops, Events oder Vorträge interessiert, findet alle Infos auf Facebook.

Für Praktika bitte CV und kurzen Motivationsbrief an garten@cafe-botanico.de mit dem Betreff Praktikum.

Im Gespräch

Ein Interview mit Botanico Gründer und Permakultur Gärtner Martin Höfft.

Created with Sketch.

Welche Werte möchte das Café Botanico vermitteln?

Es gibt hier verschiedene Ebenen: Im politischen Sinn geht es uns im Café Botanico um Transition oder auch, wie manche Soziologen es nennen, um Transformationsdesign... also darum, wie wir den Übergang in eine nachhaltigere Gesellschaft mitgestalten können. Der Weg dahin führt uns aber nicht nur auf die politische Ebene, sondern auch in den Alltag, gerade auch unseren eigenen. Wir finden es dabei wichtig, dass wir unsere Mitmenschen und auch uns selbst nicht mit zu hohen Erwartungen und Zielen überfordern und dass wir uns nicht anmaßen, hier den einzigen richtigen Weg gefunden zu haben. Bei uns sind alle willkommen: nicht nur überzeugte Ökologen, Veganer und Super-Foodies, sondern auch deren Eltern, Freunde oder Geschäftspartner; und natürlich Laufkundschaft aus dem Kiez oder die Nachbarin, die einfach einen guten Kaffee trinken möchte. Und zwar nicht weil dieser bio und fair ist, sondern weil er schmeckt und sein Genuss das Wohlbefinden steigert. Es geht zwar konzeptionell um lokale Produktionszyklen, um Kreislaufwirtschaft, um ökologischen Anbau, um gesundes Essen - aber zu allererst geht es uns darum, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen; dass es ihnen schmeckt und dass sie nicht mit einem schlechten Gewissen nach Hause gehen müssen, sondern ganz im Gegenteil, dass sie sich angenehm gesättigt und zufrieden fühlen; und vielleicht inspiriert. Denn wir machen hier ein Angebot, nämlich sich mit natürlichen Zutaten auseinanderzusetzen und die Vielfalt der belebten Natur in Form essbarer natürlicher Pflanzen kennenzulernen. Ich persönlich glaube, und damit komme ich wieder auf die Wege in eine nachhaltigere Gesellschaft zurück, dass man nur schützen und pflegen kann, was man auch kennt und schätzen gelernt hat. Die Vielfalt und Reichhaltigkeit der Pflanzenwelt, der "Botanik" spielt hier eine Schlüsselrolle. Daher "Café Botanico". Unsere Gäste können hier Pflanzen kennenlernen, die sie aus ihrem Vorgarten, Parks, Waldspaziergängen oder auch von der Baumscheibe vor ihrem Haus kennen. Aber hier können Sie sie anfassen und davon kosten; und sie können sie zu einfachen Mahlzeiten liebevoll zubereitet auf ihrem Teller erleben.
 
Was bedeutet Farm-to-table?
Farm-to-table oder garden-to-table bedeutet, dass Produkte mehr oder weniger direkt vom Bauernhof oder eben aus dem Garten auf den Teller kommen. Ohne über Großmärkte und Zwischenhändler anonymisiert zu werden; und möglichst auch ohne lange Lieferwege. Ein Teil unserer Zutaten kommt direkt aus dem eigenen Permakulturgarten; das ist ein sogenannter Waldgarten, den wir nach dem Vorbild eines natürlichen Ökosystems angelegt haben und in dem wir täglich eine Vielzahl an unterschiedlichen Wildkräutern, Gemüse und Obst für die Küche sammeln. Die zugekauften Zutaten versuchen wir möglichst direkt von landwirtschaftlichen Produzenten zu beziehen.

Wie gelingt es Euch nachhaltig zu agieren und woher bezieht Ihr die zugekauften Zutaten?
Diejenigen Zutaten, die wir aus dem Garten auf den Tisch bringen, können wohl kaum nachhaltiger produziert werden: alle Arbeitsschritte von der Aussaat über die Pflanzung, Kulturführung, Pflanzenpflege, Ernte, Putzen, Zubereitung bis letztlich zum Verzehr finden vor Ort, hier bei uns im Café Botanico, statt. Reste, Überschüsse und Abfälle werden sorgfältig kompostiert, so dass keinerlei Müll entsteht. Im Gegenteil: das was nicht gegessen wird, bleibt im ökologischen Kreislauf des Gartens erhalten und bietet Nährstoffe für folgende Pflanzengenerationen. Wir achten darauf, dass die Bodenfruchtbarkeit und die Artenvielfalt innerhalb des Systems jedes Jahr zunehmen, statt sich wie in vielen anderen Produktionsabläufen, selbst im Ökologischen Landbau kann das passieren, mit der Zeit verringern.
    
Das Café ist, im Gegensatz zum Garten nicht Bio-zertifiziert. Bei den zugekauften Zutaten achten wir aber darauf, dass wenigstens eines, möglichst mehrere der folgenden Attribute zutrifft: Direktbezug vom Erzeuger (farm-to-table), regional/lokal, ökologisch, fair, handwerkliche Produktion. So beziehen wir z.B. unsere Hülsenfrüchte (Platterbsen, Kichererbsen, Linsen, Bohnen) von einem Bio-Bauernhof aus Umbrien. Hier nehmen wir den Transport per LKW ein bis zweimal im Jahr in Kauf, um die persönliche Handelsbeziehung mit unserem Partner-Betrieb aufrecht zu erhalten, der tolle Produkte in fantastischer Qualität herstellt.
 
Ansonsten geben wir offen zu, dass wir aus logistischen und finanziellen Gründen nicht immer auf Produkte zurückgreifen können, die den oben genannten Kriterien entsprechen. Wir kaufen also auch im Supermarkt (Bio-Company, Rewe und Metro) ein oder lassen von Zwischenhändlern liefern. Das sind Kompromisse, die wir bewusst eingehen, und die wir immer wieder diskutieren und zu gestalten suchen. Letztendlich ist es uns wichtig, dass das Essen bei uns nicht zu teuer wird und für alle bezahlbar bleibt. Wir versuchen hier, einen ausgewogenen und in sich schlüssigen Kompromiss zu finden und die bestmögliche Qualität zu einem günstigen Preis anzubieten und dabei eine möglichst hohen Anteil nachhaltiger Produkte einzubinden.

Heutzutage greifen viele Menschen zu Fertigprodukten im Alltag. Selbst gekocht mit frischen und gesunden Zutaten wird immer weniger. Wie könnte sich Deiner Meinung nach das Bewusstsein für den Wert von Essen und Lebensmitteln wieder mehr in uns verankern?

Ich persönlich glaube, dass es nicht so gut über den moralischen Zeigefinger und ein schlechtes Gewissen ("wie, Du isst Fleisch?" oder "aber das ist doch voll ungesund") geht, denn über positive Motivation: Wenn es uns schmeckt, wenn wir etwas mit Freude genießen, dann können wir auch den Wert einer Mahlzeit schätzen. Sich gesund und natürlich zu ernähren sollte kein Verzicht sondern eine Bereicherung fürs Leben sein; Dinge von Leuten zu kaufen, die man kennt und deren Arbeit man schätzt, schafft mehr Zufriedenheit als sich ein anoymes Produkt aus dem Supermarkt in den Einkaufswagen zu legen. In Gesellschaft zu kochen und zu essen, macht mehr Spaß, als sich alleine ein Fertiggericht aufzuwärmen. Das sollte nicht bedeuten, dass man keine Fertiggerichte mehr essen darf - es bedeutet viel mehr: wer gutes Essen kennt, der wird darauf nicht grundsätzlich verzichten wollen; oder anders: wer die Natur kennen und lieben gelern hat, wird auch für sie eintreten und sie schützen.
Auf der anderen Seite muss die Politik natürlich Rahmenbedingungen schaffen, die uns leichter machen, uns gesund und nachhaltig zu ernähren. Beispielsweise müssten Produkte aus nicht-artgerechter Tierhaltung wenn schon nicht sofort verboten, dann zumindest nicht weiter durch Subventionen künstlich billiger gemacht und schon gar nicht zu Dumpingpreisen exportiert werden dürfen (Deutschland war 2017 größter Schweinefleischexporteur der Welt; https://www.weltexporte.de/schweinefleisch-exporte[https://www.weltexporte.de/schweinefleisch-exporte/#Schweinefleisch]).
Wir freuen uns, wenn Gäste wegen des guten Essens und nicht wegen ihres schlechten Gewisssens zu uns kommen - und wenn sie dann unseren Wildkräutersalat essen und erkennen, dass der besser schmeckt als jeder noch so gut zubereitete Convenience-Salat aus dem Supermarktregal. Einfach nur weil er frisch und natürlich ist. Und dann schicken wir die Gäste in den Garten, wo sie sich die Pflanzen ansehen können, deren Blätter und Blüten sie gerade erst gegessen haben. Und wenn sie dann mit offenem Mund sagen: das ist aber schön hier, und mitten in der Stadt...! Und dann erzähle ich gerne, dass vieles davon ganz von alleine wächst; man muss sich nur die Zeit nehmen, es kennen, nutzen und lieben zu lernen. Und wachsen zu lassen. Kann man sich etwas schöneres vorstellen?

Zum ersten Mal im Café Botanico - was würdet Ihr empfehlen?

Ja, schon unseren Wildkräutersalat. Er repräsentiert das, was natürlicherweise zur jeweiligen Jahreszeit im Garten wächst. Ich behaupte mal, dass das der frischste, leckerste und artenreichste Salat ist, den man in Berlin kriegen kann - außer man kennt sich gut aus und sammelt selber. Dazu würde ich unser Lamm empfehlen, das wir direkt von einer Berliner Wanderschäferei bekommen. Die Tiere sind das ganze Jahr auf der Weide (s. Foto unten), und unser Koch zaubert Köstlichkeiten aus allen Teilen, verwertet also das gesamte Tier. Wer kein Fleisch mag, dem empfehlen wir Pasta alle Erbe mit frischen Kräutern aus dem Garten und ein Glas Wein oder hausgemachter Kombucha. Und danach ein Stück hausgemachter Kuchen mit einem Espresso. 

Jobs

Service

Wir suchen ein Mitarbeiter (m/w/d) für den Service im Cafe. 

Created with Sketch.

Das Café Botanico sucht für eine längerfristige Mitarbeit eine Servicekraft. Wir bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einer grünen Oase mitten in der Stadt. Unser Team arbeitet in flachen Hierarchien und gibt jedem die Möglichkeit, sich einzubringen.

Dein Profil:

  • Du hast Gastronomie-Erfahrung im Service
  • Du bist Stresssituationen gewachsen
  • Du arbeitest auch mal an Wochenenden
  • Du beherrschst Deutsch und English in Wort und Schrift
  • Du verfügst über ökologische Sensibilität, sowie Interesse an biologischer Landwirtschaft, Permakultur und Pflanzen
  • Du bist teamfähig, kommunikativ, selbstverantwortlich und bringst Eigeninitiative mit


Sende uns bei Interesse und zutreffendem Profil bitte eine Email mit Lebenslauf an info@cafe-botanico.de

 

Über uns

Wer gutes und qualitatives Essen schätzt, sich für Permakultur interessiert, Nachhaltigkeit zelebriert, gerne mit Freunden in Wohnzimmeratmosphäre feiert, wer mitten in der Stadt einen Zaubergarten besuchen möchte, der wird sich bei uns wohl fühlen.
Es geht uns konzeptionell um lokale und ökologische Produktionszyklen, Kreislaufwirtschaft und gesundes Essen - aber zu allererst geht es uns darum, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen und dass es ihnen schmeckt.

Das Café Botanico wurde 2013 von Gärtner Martin Höfft und seinem Schwiegervater, dem ur-italienischen Koch Stefano Emili, gegründet. Für unsere italienischen Gerichte beziehen wir viele Produkte aus Umbrien. Dabei ist der persönliche Kontakt und das zu den Partner-Kooperativen für uns sehr wichtig. 

In unserem bio-zertifizierten Garten darf sich jeder umschauen, und die Vielfalt und Reichhaltigkeit der Pflanzenwelt, der "Botanik" kennenlernen. Daher "Café Botanico". Sie können hier Pflanzen entdecken, die Sie aus ihrem Vorgarten, Waldspaziergängen, Parks oder auch von der Baumscheibe vor ihrem Haus kennen. Aber hier können Sie sie anfassen und davon kosten; und Sie können sie zu feinen Gerichten liebevoll zubereitet auf ihrem Teller erleben.  


Martin Höfft Gründer, Gärtner, Inhaber
Christine Sticher Inhaberin
Ipek Arkan Managerin
Frederic Elberskirch Küchenchef
Roberto Martilotti Koch und Service
Margot Burette Service
Mahina Rosenfeld Gärtnerin