Bodenverbesserung und Düngung
Die Beetflächen werden nur oberfächlich umgegraben und von Hand gejätet. Ein Großteil des organischen Materials wird dabei im Boden belassen. Alle Flächen werden mit selbst produziertem Kompost (Küchenabfälle, Eichenlaubkompost, Fichtennadelkompost, Rindenkompst), etwas Bentonit und etwas Hornspänen gedüngt.
Da meist schwach und mittel zehrende Kulturen verwendet werden (Wildkäuter, Pionierpflanzen wie Gänsefußgewächse, Senf, Ringelblume, Borretsch, etc.) kann auf weitere Düngergaben verzichtet werden. Für stark zehrende Nachtschatten-, Kohl- und Kürbisgewächse werden entsprechend mehr Kompost und Hornspäne gegeben. Aufgrund der schnellen Umsetzung im sandigen Boden wird mit selbst hergestellten Jauchen gearbeitet (insbesondere Brennessel und Beinwell, aber auch andere Beikrautjauchen, etwas aus Kohlblättern und Kompost)
Auf den Gemüsebeeten werden Leguminosen (Dicke Bohne, Erbse, Linse, Stangenbohne) im Wechsel oder als Zwischenfrucht kultiviert, um Stickstoff anzureichern.
 
Es wurden einige Hügelbeete mit Unterlagen aus Holzhächsel, Streu und Kompost angelegt, die keinen Dünger in den folgenden Jahren benötigen. Gegebenfalls wird mit Jauchen oder Bio-Flüssigdünger nachgedüngt.
 

Durch die Bewirtschaftung nach Permakulturmethoden wird großer Wert auf eine geschlossene Pflanzendecke, viele Stauden und Rückführung vom organischem Material gelegt. Gejätetes Beikraut und Ernterückstände bleiben auf den Beeten liegen. Durch die vielen Bäume ist die Menge verfügbaren Komposts ausreichend.

 

Mist und Kunstdünger werden nicht benutzt.