Unser Garten wurde 2012 auf einer verwilderten Fläche angelegt und noch im selben Jahr beim Verbund Ökohöfe Nordost als ökologischer Betrieb aufgenommen.

 

- Der Boden wurde auf Altlasten und Schwermetalle getestet und ist für den Gartenbau geeignet.

 

- Unser Saatgut stammt zum Großteil aus eigener biologischer Vermehrung und sonst von diesen Betrieben:

 

www.dreschflegel.de

www.templiner-kraeutergarten.de

www.jelitto.de

www.organiccatalogue.com

 

- Gedüngt wird mit Kompost und Pflanzenjauchen aus Brennnessel, Beinwell, Kohlblättern, Giersch, Schachtelhalm und anderen Pflanzenresten. Außerdem benutzen wir punktuell Hornspäne für starkzeherende Kulturen, Bentonit zur Sandbodenverbesserung und gegebenfalls Kalk zur PH-Wert-Regulierung.

 

- Chemische, selbst im Ökoanbau zugelassene Pflanzenschutzmittel werden nicht verwendet. Durch die Mischkultur treten Schädlinge und Krankheiten nur an einzelnen Pflanzen auf und richten in der Regel keinen größeren Schaden an. Im Naturgarten leben zudem zahlreiche natürliche Feinde von Fraßschädlingen. Durch Besprühen der Blätter mit Pflanzenjauchen können zudem die Pflanzengesundheit und damit die natürlichen Abwehrkräfte der Pflanzen gestärkt werden. 

 

- Generell vertraut unser Gärtner gern auf das harmonische Miteinander und das kontingente* Nebeneineindander von natürlichen Prozessen und darauf, dass die meisten Pflanzen nach Hunderttausenden von Jahren besser an den Einfluss von Sonne, Regen, Luft und Erde angepasst sind, als an nicht einmal hundert Jahre industriellen Pflanzenbau.

 

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(*Kontingent im Sinne der Luhmannschen Systemtheorie als "etwas, was weder notwendig ist noch unmöglich ist; was also so, wie es ist [...], sein kann, aber auch anders möglich ist.").