Biologische Stadtgärtnerei und Permakultur

Die biologische Gärtnerei des Café Botanico wurde 2013 in einer ehemaligen, seit vielen Jahren verwildertetn Kleingartenanlage in einem Neuköllner Hinterhof errichtet.

 

Auf 1000 Quadratmetern werden alte Gemüsesorten, Obst und Wildpflanzen in naturnahem Anbau nach dem Vorbild der Permakultur kultiviert. Das ganze nennt sich ein Waldgarten bzw. Forest Garden. Es ist der einzige dieser 

Größe im Innenstadtgebiet von Berlin.  Eine Bio- Zertifizierung des Anbauverbands Verbund Ökohöfe Nordost liegt seit Herbst 2012 vor (DE-ÖKO-070). Der Boden wurde auf  Schadstoffe und Schwermetalle untersucht und ist für den Anbau von Nahrungsmitteln geeignet.

 

In kleinbäuerlicher Tradition ist die Gärtnerei zunächst für die Selbstversorgung der Familie gedacht, versorgt aber seit August 2013 das direkt zur Gärtnerei gehörende Restaurant mit erntefrischen Produkten.

 

Der Betrieb kommt ohne Subventionen, Fördermittel und Bankkredite aus und finanziert sich allein über die Zubereitung und den Verkauf der Erzeugnisse durch die Gastronomie. 

 

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Im Video unten erzählt Permakulturgärtner Martin Höfft, wie er im Jahre 2013 den Waldgarten des Café Botanico schuf. Er schildert dabei grundlegende konzeptionelle Ansätze der Permakultur und ihre konkrete Anwendung bei der Gestaltung eines nachhaltigen landwirtschaftlichen Betriebs in der Stadt. Es fallen Begriffe wie Kulinarischer Garten, naturnahes Gärtnern, Lazy Gardening, Fukuoka, Artenvielfalt, Nullkilometer-Produktion und vieles mehr. Eine bilderreiche Einführung ins permakulturelle Denken in einem hermeneutischen Zirkel der Naturbeobachtung und Naturbewirtschaftung.